Lexikon, Stand 1.1.10

 

 

Demokratische Wahlen:

A. Sind keine Entscheidungen der Vernunft, sondern militärische Auseinandersetzungen ohne Gefecht. Das sich die Minderheit der Mehrheit unterordnet erklärt sich nur aus der wahrscheinlichen Unterlegenheit der geringeren Heeresstärke in einen möglichen Gefecht.

B. Demokraten lassen solange mit medialer Unterstützung wählen bis das gewünschte Wahlergebnis erfolgt. Hierbei beeinflussen die Demokraten diese Wahl,

  1. durch ihre eigene Vorwahl des Kandidaten (Listenplätze), bzw. Wahlgegenstandes (Lissabon Vertrag, EU Verfassung),
  2. des Wählers (Wahlalter, Einzelperson oder Familien, Klassenwahlrecht)
  3. Auswahl der Stimmen (5% Klausel)

C. Durch den Akt der Wahl – Verausgabung von Handlungskraft des Wählers - eignen sich die Demokraten Rechte, bzw. ein Mehreigentum an, was diese jedoch nur durch ein späteres Wahlrecht (Handlungskraft) belohnen. Demokratie ist nichts anders als politischer Kapitalismus.

 

Toleranz: Jedes Recht ist eine Intoleranz, dessen Verletzung erduldet und ertragen werden kann, aber nicht muß. Die Person ist daher zu allen von ihn geliebten Mitmenschen tolerant, in dem sie diese Liebe als Geschenk weiterreicht. Sein Recht verwandelt er freibestimmt in Toleranz, seine Ware in eine Gabe und statt seiner Meinung vertritt sie die Bedürfnisse anderer als Gunst. Propagandistischer Toleranzzwang ist eine Selbstentrechtungsaufforderung.

 

Diskriminierung: Um seine Liebe durch ein Geschenk von Toleranz, Gabe und Gunst zu zeigen, bedingt eine Unterscheidung derer, die man liebt und der die man nicht liebt und egal sind. Diese Unterscheidung, zwischen der eigenen und fremden Abstammungsgemeinschaft, den eigenen Freunden und Nichtfreunden, ist die Diskriminierung.

Wer alle Menschen liebt, den sind alle gleich-gültig. Wer nur bestimmte Mitmenschen liebt, liebt wahrhaft, denn den sind diese von höherer Bedeutung, welche er von den anderen bevorzugt.

 

Weltfrieden: Da unabhängige Staaten das Recht zu Krieg und Frieden haben, ist der Weltfrieden ist formal durch die Existenz eines einzigen Globalstaates erreicht. In ihm braucht es kein Militär mehr, sondern nur „Weltpolizeieinsätze“ gegen „kriminelle Terroristen“, bzw. ununterbrochenen Krieg gegen Krieg.

 

Terrorist: Freiheitskämpfer aus anderer Blickrichtung.

Freiheitskämpfer: Terrorist aus anderer Blickrichtung.

 

Freie Presse: Da jeder Bericht über ein Ereignis, allein durch die Auswahl des Ereignisses eine Kommentierung ist, und der Bericht selbst immer einen Kommentar des Berichterstatters beinhaltet, kann von einer unabhängigen und unparteiischen Presse nie die Rede sein.

Die freie Presse verknappt Informationen in Sendezeiten, Zeilen und Spaltenlängen, und Speicherplätzen von Ereignissen, Berichten und Kommentaren, und schließt die Bürger einmal vom Zugang anderer Berichte aus, und andermal den Bürger von seinen Veröffentlichungsmöglichkeiten. Hierzu bedürfte sie nichtmal der Lüge.

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." Premierminister von Luxemburg und seit 2006 Aachener Karlspreisträger Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie (SPIEGEL 52/1999)

 

Multikultur: Weil Kultur das gebotene und verbotene Verhalten in einer Gemeinschaft ist, entsteht und bestimmt sich jede Kultur durch das Verbot von Fremdkultur. In einer Multikultur (Schmelztiegel) macht jeder was er will, was keine Kultur sondern Barbarei ist. Aber in dem er sich aus allen Kulturen bestimmte Verhaltensgebote auswählt, definiert er die Nichtausgewählten zu seiner verbotenen Fremdkultur. Ein Gebot der Multikultur ist Verbot von Diskriminierung, bzw. Verbot von Kultur und Gebot der Barbarei.