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Multikulturzonen Das eine Multikultur nur die Integration der Fremden zum Verstehen und Befolgen von Recht und Gesetz benötigt, aber die Assimilation eine Multikulturalität zu Gunsten einer Kultur beseitigt, hat den türkischen Staatschef in seiner Rede in Deutschland genötigt seine Landsleute vor zu großer Assimilation zu warnen. Die Türken indes, assimilieren ihre Fremdvölker auf türkischen Staatsgebiet, allen voran die Kurden, ohne Gnade. Dies ist eine notwendige Reaktion auf den Völkerkrieg in multikulturellen Gebieten, denn um jenen Krieg, der stets eine Beendigung der Multikulturalität zum Ziel hat, zu beenden, bedarf es die eigene Kultur zu stärken und die fremde Kultur zu schwächen. Übrigens endet dann auch stets jeder Völkerkrieg in multikulturellen Gebieten mit einer Auflösung des Multikulturalismus, entweder durch ethnischer Säuberung (Vertreibung), Assimilation oder Verschiebung der Staatsgrenzen. Da einer ethnischen Säuberung eine ethnische Verunreinigung vorausgeht, ist diese einmal als Immigrationsbewegung des Fremdvolkes und andermal als imperialistische Bewegung der Grenze des Fremdstaates anzusehen. Beide Formen errichten eine multikulturelle Zone, in der die Kultur einer Volksgruppe Verfassung und Gesetze bestimmt, und eine andere Volksgruppe eben nicht ihre eigenen kulturellen Gebote und Weltanschauungen in Gesetze verwandeln darf. Wenn sich ein englischer Erzbischof ereifert, Teile der Scharia neben den britischen Gesetzen einführen zu wollen, so wäre auch dies letztlich eine teilweise Anerkennung eines teilautonomen islamischen Staates auf den britischen Inseln. Dagegen bekämpfen sich in Kenia gewaltsam die Kikuyu und Luo um die Vorherrschaft im Staate, um mit Hilfe einer Volkspartei auf diesen Wege ihre eigene Volkskultur zum Gesetz zu erheben. Genau dies aber taten die Kurden auf dem Gebiet des ehemaligen Nordirak und würden, da der türkische Staat nicht willens ist kurdische Schulen und Universitäten zu errichten, dies auch auf dem türkisch besetzten Teil von Kurdistan fortführen. Die albanischen Kosovaren hingegen, brauchen sich um die eigenkulturellen Bildungsstätten diesbezüglich keine Sorgen zu machen, solange ihr Staat vom US Imperium anerkannt wird, das selber allerdings keine Anstalten macht indianische Staaten in Nordamerika, geschweige denn ein unabhängiges Südtirol anzuerkennen. Und so zeigt sich jede Auflösung von multikulturellen Gebieten in der Sezessionsbewegung, bzw. einer Grenzverschiebung, oder, auch hier wieder, in der freiwilligen oder unfreiwilligen Auswanderung der In- und Ausländer. Betrachtet man die Deutsch – Polnische Geschichte objektiv, so fällt auf, daß auch Posen und Westpreußen multikulturelle Zonen waren, in dem bis 1919 eine polnische Minderheit im deutschen Staatsgebiet und danach eine deutsche Minderheit im polnischen Staatsgebiet lebte. Es kam wie es in multikulturellen Gebieten kommen mußte, und es gab eine Assimilation von Polen und bereits zwischen 1919 und 1939 eine Vertreibung von einer Million Deutscher aus Polen. Hätte Deutschland nun Lebensraum im Osten benötigt, hätte dies auch eine ethnische Säuberung in Osteuropa vorausgesetzt, doch das Deutsche Reich entschied sich lieber die deutschen Minderheiten aus Osteuropa heim ins Reich zu holen, und ist hierbei bereits Vorbild für alle heutigen Staaten, deren Bevölkerungen in Europa warten auch endlich heim in ihre heimatlichen Reiche geholt zu werden. In diesen Sinne viele Grüße an das Baskenland, Katalonien, Flandern, Wallonien, Südtirol, Elsaß, Schottland, Wales, Kurdistan, der vier Völker in Afghanistan und vielerlei Afrikanischer Amerikanischer Asiatischer und Australischer Völker. Auch diese Kulturen wollen ihr Volkstum durch einen Staat zur politischen Person erheben, denn in homogenen Nationalstaaten müssen die Bürger noch nicht mal Diktaturen (Gesetzgebung durch Regierung) oder Gewaltherrschaften fürchten, da hier die Polizeikräfte eine natürliche Hemmschwelle haben ihre Waffen gegen Verwandte und Bekannte zu richten. Der größte Stasihauptmann wußte 1989 das er seine Volksgenossen töten könnte – chinesische Polizisten gegen Tibetaner, italienische Polizisten gegen Deutsche in Südtirol oder russische Polizisten gegen Litauer haben statt dessen weitaus weniger Gewissenbisse. Wie sich türkische Polizisten gegen Deutsche in der BRD verhalten möchten wir gar nicht erleben wollen. 08 |
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