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Das Ende der Verknappung von Schlüsselgütern Die Freiheit einer Person beinhaltet nicht nur das Eigentum der eigenen Arbeitskraft, sondern auch Eigentum an Produktionsmitteln. Da sich Arbeitskraft und Produktionsmittel aber nicht im leeren Raum, sondern stets auf einen Stück Erdoberfläche befinden, kommt der vollen Persönlichkeit auch ein Eigentum an Grund und Boden zu. Will nun ein wahrhaft gerechter Staat den Kapitalismus und das Proletariat abschaffen, so muß er jedem Bürger ein unveräußerliches Grundrecht an Produktionsmitteln und Boden garantieren. Unveräußerlich soll in diesem Falle heißen, daß Boden nicht gegen Äpfel oder Geld, sondern Boden darf nur gegen Boden und Produktionsmittel nur gegen Produktionsmittel getauscht werden. In solch einer Gesellschaftsform wäre sichergestellt, daß jene Schlüsselgüter, wie Produktionsmittel und Boden sich nicht in einzelnen Personen konzentrieren, und hieraus Kapital geschlagen werden könnte. Jedoch existieren in einem hochentwickelten Industriestaat mit den Verkehrsnetzen, Kommunikationsnetzen, Zentralbanken und Medien noch weitere Schlüsselgüter. Verkehrsnetz Vorindustriell waren die Verkehrsnetze Gehwege, Reitwege, Fuhrwege, Ruderwege und Segelwege. Transportmaschinen bewegen den Bürger als Arbeitskraft, die Arbeitsgegenstände, die Energieträger und Maschinen. Dabei können sich die Transportmaschinen einmal selbst bewegen, oder sie sind stationär - immobil, und bewegen so die Güter. Wenn sich nun das Verkehrsnetz für bewegte Transportmaschinen in staatlicher Hand befindet, kann jeder KFZ oder Eisenbahnbesitzer seine Transportmaschine über das staatliche Verkehrsnetz (Straßen, Autobahnen, Schienen, Luftraum, Hafen) bewegen. Immobile Transportmaschinen sollten dagegen ganz in staatlichen Händen bleiben. Zu ihnen zählen Arbeitsgegenstandtransporter wie die Wasserversorgungsnetze, Energieträgertransporter wie Gas- und Elektrizitätsnetze und in Zukunft vielleicht auch Maschinentransporter. Kommunikationsnetz Auch ein Funk-, Kabel- und Zeitungsnetz in privaten Händen verknappt die Veröffentlichungswege und ist somit ein Schlüsselgut. Es sollte sich somit auch in staatlichem Eigentum befinden und hierdurch den Bürgern freien Veröffentlichungszugang gewährleisten. Medien Ein Medium ist ein Datenträger, von durch Menschen les- und verstehbaren Informationen und von Maschinen lesbaren Schaltern in Form von Dateien und Programmen zur Steuerung von Maschinen. Die Versendung von Menschenlesedaten und Maschinenlesedaten geschieht über das Kommunikationsnetz, aber die Meinungen und Informationen von Ereignissen, Berichten und Kommentaren benötigen zwingend ein Medium, welches Analog zu Grund und Boden ein Träger der Information, und daher ein wichtiges Schlüsselgut bildet. Aus dem privaten Eigentum an Medien kann ebenso wie aus Grund und Boden Kapital (Rente) geschlagen werden. Der Staat muß hier also durch sein Gewaltmonopol die Freie Presse verbieten, und jedem Bürger einen unveräußerliches Eigentum an Medien (Sendezeit, Zeilen und Spaltenlänge, Speicherplatz) garantieren. Die Freie Presse, hatte dann bisher durch die Verknappung von Text-, Bild- und Toninformationen über Rundfunk- Versand- und Weltnetzmedien den Wert ihrer Nachrichten in die Höhe getrieben und jede abweichende Meinung abgewertet. Die Freie Presse betrieb eine Aneignung von Mehrbedeutung ihrer Meinung, was einer kapitalistischen Mehrwertaneignung gleichkam. In Zukunft sollte dies nicht mehr geschehen. Findet ein Ereignis statt, so bildet die Auswahl des Ereignisses, über welches berichtet werden soll, schon einen Kommentar. Die Auswahl des Berichtes, über welchen ein Kommentar abgegeben werden soll ist an sich auch schon ein Kommentar, da das, was verschwiegen oder besonders herausgehoben wird, stets eine Kommentierung ausmacht. In diesem Sinne sind Berichte über Ereignisse auch wieder ein Berichtsereignis, und der Kommentar ein Berichtsbericht, der seinerseits ein Kommentarereignis ist. Der Kommentar über den Berichtsbericht ist ein Berichtskommentar, und der Kommentarbericht kündet vom Kommentarereignis, über den letztlich wieder ein Kommentarkommentar kündet. Geldschöpfung Da Boden und Produktionsmittel als unveräußerlich deklariert worden sind, wird während des Austausches dieser Güter kein Geld notwendig sein. Die restlichen Güter werden sich abnutzen und verschleißen, Energieträger werden sich verbrauchen und zu Energieärmeren Gütern wandeln und die Arbeitsgegenstände verschwinden im neueren Gut. Jene Güter, welche sich nicht unmittelbar im Produktionsprozeß befinden, unterliegen der Vergänglichkeit durch Verderben, Verrosten und Verwittern. Daher ist der Zahn der Zeit, ein gegen den menschlichen Willen arbeitender Naturprozeß, der nur durch Pflege, Wartung und Reparatur aufzuhalten ist. Im Unterschied zu den vergänglichen Gütern stehen zur Wertspeicherung konstante Edelgüter zur Verfügung. Tauscht man die vergänglichen Güter vorübergehend in Edelgüter wie Edelstein und Edelmetall, speichert man, um dem Wertverfall zu umgehen, einen abstrakten Tauschwert. Auch ein vorübergehender Verleih von vergänglichen Gütern bildet in der Forderung (Wechsel, Guthaben, Papiergeld + Buchgeld) eine Wertspeicherung. Der Wertunterschied des vergänglichen Gutes zu dem zurückerhaltenen neuen Gut ist hier der gerechte Zins. Daneben gibt es zusätzlich Forderungen auf konstante Edelgüter und Forderungen auf Forderungen. Dies sind allerdings keine Wertspeicher, weswegen hier der Kreditnehmer einen Zins wegen des Verzichtes auf die Nutzung dem Kreditgeber zu zahlen hat. Verliehene Forderungen, die als Geld fungieren, sind gegenüber dem Inhaber der Forderung auf die Forderung zinspflichtiges Geld, bzw. ein Schwundgeld. Das, an die Bank verliehene Papiergeld ist durch die Verzinsung für die Bank ein Schwundgeld. Nur wenn das geliehene Geld als Gewaltgeld entstünde, würde es nach Gesell Freigeld genannt werden. Des weiteren ist der durch das staatliche Gewaltmonopol garantierte Wert von Gewaltgeld (Fiat Money) ein Mittel zur Wertspeicherung. Wenn man aber Gewaltgeld in Umlauf bringt, muß dies nicht zwangsläufig negativ zu sehen sein, da hierbei keine Rücksicht auf eine Deckung durch Sachgüter und Edelgüter zu nehmen ist. Fehlt nämlich einer Zentralbank das nötige Gold zur Deckung, so muß sie auch alle Goldforderungen (Papiergeld) vom Markt nehmen und es entsteht eine katastrophale Deflation im Lande. Zur Verbitterung der Menschheit gibt es auf diesem Globus gewisse Zentralbanken welche sich nicht in staatlicher Verwaltung, sondern in privaten Eigentum befinden. Ohne sich hier direkt auf die FED oder EZB beziehen zu wollen, ist es für anständige Personen dieser Erde schon befremdlich, daß diese Privatzentralbanken Gewaltgeld herstellen, und dieses noch dazu gegen Zinsen an die Geschäftsbanken und letztlich an die Bürger verleihen. Aus diesem Grunde muß sich das Schlüsselgut „Zentralbank“ stets im Eigentume des Staates befinden, und dieser Zustand muß unter allen Umständen bis zur letzten Patrone und mit allen Mitteln auf diesem Globus verteidigt werden, will die Menschheit nicht unter die Fuchtel von legalen Falschgelddruckern geraten. Schließlich handelt es sich bei dem FED Dollar nicht nur um Gewaltgeld, sondern um verliehenes Gewaltgeld, bzw. um privat produzierte Forderungen, welche sich durch Zinseszins die Welt exponential aneignen. Staat Die wichtigste Schlüsselstellung ist und bleibt der Staat selbst, denn gerät der republikanische Staat durch demokratische Machtaneignung in die Hände der Hochfinanz und Kapital, dann wird die Republik zum Machtinstrument und Machtapparat derer, welche ihre wirtschaftliche Macht durch zusätzliche politische Macht zu ergänzen trachten. Primitive Staatsokkupanten werden hier noch auf Wahlfälschungen zurückgreifen, doch intelligente Staatsokkupanten bedienen sich der ganzen Medienmacht und den Ergebnissen psychologischer Forschungen, um das Stimmvieh nach ihren Willen manipulieren zu können. Will also ein Volk verhindern das sein Staat in die Hand fremder Mächte, bzw. der Geldmacht gerät, so muß der Staat konsequent Eigentum einer Person wie eines Königs sein. In einen solchen Erbstaat trägt der König die volle Verantwortung für seinen Staat bis zum Lebensende und darüber hinaus für den Zustand des Staates in Hand seiner nachkommen. Da jedes Recht auch zugleich eine Pflicht ist, kann sich im Gegensatz zum Freistaat (Republik) kein Präsident aus der Verantwortung stehlen, und sein Amt mal einfach niederlegen wenn der Karren in den Dreck gefahren wurde. In diesem Text wurde auf eine namentliche Nennung und eine Aussage über die Religionszugehörigkeit der Hochfinanz, Ostküste, Geldadel und Plutokraten verzichtet. EB07 |
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