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Von intoleranten Diskriminierungen Da jeder Verzicht auf ein Recht mit Toleranz bezeichnet wird, kann somit auch jedes Recht Intoleranz genannt werden. Ein Besitz stellt daher eine natürliche Intoleranz gegen alle Nichtbesitzer, und jedes Eigentum eine geistige Intoleranz gegen alle Nichteigentümer dar. Wer also natürlich Tolerant ist, kann durchaus noch geistig Intolerant sein, da er auf sein Eigentum in Fremdbesitz nicht gewillt sein muß zu verzichten. Aber man kann durchaus auch Toleranz zeigen, das heißt auf ein Recht verzichten und es anderen zu überlassen. Dies geschieht immer dann, wenn es sich um den Empfänger des Rechts um einen Gemeinschaftsgenossen handelt, also einer Person, mit der man die gleiche Kultur pflegt. Die Toleranz gebührt also denjenigen, der eigenen Kulturgemeinschaft, dem ein Recht als Geschenk gegeben wird. Jede Gabe in Form von Worten, Gesten oder Naturalien transportiert in sich die Liebe zu den Nächsten und Bedeutung des Nächsten in der Gemeinschaft. Da die geschenkten Rechte (Toleranzen) nicht den Fremdkulturen zu kommen können, müssen daher auch alle Fremdkulturen diskriminiert werden, da eine eigene Kultur ohne Diskriminierung von Fremdkulturen gar nicht zu denken wäre. Die Eigenkultur muß ja zwangsläufig von der Fremdkultur unterschieden (discriminare) werden, damit bei der Vergebung von Toleranzen die Eigenkultur bevorzugt, und die Fremdkultur benachteiligt werden kann. Da wir nun gesehen haben das durch das Diskriminieren Kulturen erst entstehen, und die vergebenen Toleranzen, als Gaben der Liebe in der Gemeinschaft, sich zu Diskriminierungen gewandelt haben, sollten sich in einer Multikultur die Diskriminierungen selbst aufheben. Eine Multikultur ist aber nur dann Vielkultur, wenn viele Kulturen gleichsam ihre Diskriminierungen pflegen, denn sonst würde es sich nicht mehr um viele Kulturen, sondern um überhaupt keine Kultur handeln. Keine Kultur ohne Diskriminierung ist aber eine Unkultur, bzw. eine Barbarei, in der sich jeder Mensch völlig Undiskriminiert seine eigene Kultur aus allen möglichen Kulturen zurechtzimmert, bzw. er macht ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen was er will und wie er will, und dies ist dann in der Hauptsache seine Triebbefriedigung nach Vorbild der Tiere. Um dann überhaupt eine Vielkultur im Sinne von Unkultur herzustellen, muß man die Kulturmenschen zur unfreiwilligen Toleranz ihrer eigenen Intoleranzen für Fremdkulturen zwingen, damit die Diskriminierung von Fremdkulturen ausbleibt, und hiermit die jeweiligen Eigenkulturen beendet und zerstört werden. Wird daher die fruchtbare Diskriminierung während der Toleranzvergabe untersagt und verboten, würde dies fast einem Verbot aller Kulturen gleichkommen, doch ist diese Diskriminierung der Diskriminierungen gleichwohl abermals eine Kultur, da in ihr wieder eine Diskriminierung zu finden ist. Will ein anständiger BRD Bürger also Multikulturalist sein, so ist sein Anstand aber eine einzige Kultur, die somit schon widersprüchlich der Multikultur gegenüber steht. Der Anstand ist das Anpassen an die eine Kultur, und die Multikultur bietet in Wahrheit alle möglichen Kulturen, aus denen ich mein Verhalten beliebig zusammenschustern kann, woraus die BRD immanente Unanständigkeit (seit 68 durch die Werke der Frankfurter Schule gefordert und gefördert) resultiert. Man erkennt also schon das in der westlichen Unkultur
nicht nur Multikultur, sondern auch eine Monokultur geboten wird. Es läßt
sich schlußfolgernd zusammenfassen, daß Multi- und Vielkulturen ihre Wahrheit
in der Unkultur (Barbarei) finden, welche aber durch die Diskriminierung der
Diskriminierung in Wirklichkeit eine Zwangskultur ist. Da es aber in ihr
wiederum möglich ist, das Diskriminieren zu diskriminieren, hat sich
folgerichtig die Diskriminierung der Diskriminierung selbst diskriminiert,
und den Weg zur Beendigung der Multi- Vielkultur (Unkultur
(Monozwangskultur)) geebnet. EB07 |
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